Bauhaus Deckenleuchte | HMB 27

Marianne Brandt, 1927

Marianne Brandt entwarf die HMB 27 im Jahr 1927 – in einer Zeit, in der am Bauhaus nach klaren, funktionalen und zugleich zeitlos schönen Formen gesucht wurde. Die Deckenleuchte zeigt diese Haltung besonders eindrucksvoll: eine schlichte Glaskugel, gehalten von drei feinen Ketten, reduziert auf das Wesentliche und doch von großer räumlicher Wirkung.

Die HMB 27 ist eine Variation der DMB 26. Anstelle der Metallstäbe wird der opalüberfangene Glaskörper bei diesem Modell von drei Ketten getragen. Dadurch wirkt die Leuchte leichter, fast schwebend, ohne ihre konstruktive Klarheit zu verlieren. Das gleichmäßig gestreute Licht macht sie zu einer zurückhaltenden, aber präsenten Leuchte für Wohnräume, Flure, Treppenhäuser, Empfangsbereiche und repräsentative Räume.

TECNOLUMEN fertigt die HMB 27 nach historischen Angaben originalgetreu in den Maßen und Materialien. Die Leuchte ist mit vernickelten Metallteilen oder mit einer Halterung und Kette aus poliertem, zaponiertem Messing erhältlich. Der opalüberfangene Glaskörper sorgt für eine weiche, blendfreie Lichtwirkung und unterstreicht die funktionale Eleganz dieses Bauhaus-Entwurfs.

Jede Leuchte ist fortlaufend nummeriert und trägt das Signet TECNOLUMEN/BAUHAUS. Damit steht die HMB 27 nicht nur für die gestalterische Klarheit Marianne Brandts, sondern auch für die besondere Sorgfalt, mit der TECNOLUMEN Bauhaus-Originale bis heute bewahrt und fertigt.

Technische Angaben / bestehende Produktinfos
Deckenleuchte aus vernickeltem Metall oder Messing poliert und zaponiert, Glas opal überfangen.

Lieferbar in folgenden Kugeldurchmessern:
250, 300, 350 oder 400 mm

Nettogewicht:
2,7 kg bei Ø 250 mm
4,1 kg bei Ø 300 mm
4,4 kg bei Ø 350 mm
7,0 kg bei Ø 400 mm

Jede Leuchte ist fortlaufend nummeriert und trägt das Signet TECNOLUMEN/BAUHAUS.

Empfohlenes Leuchtmittel:
LED Lampe 8 W, matt

Varianten

HMB 27 / ... Ni
HMB 27 / ... M

Marianne Brandt

1893 – 1983
Marianne Brandt

László Moholy-Nagy erkannte schon früh ihr einzigartiges Talent. Durch ihn angeregt, studierte Brandt in der Männerdomäne Metallwerkstatt – und war erfolgreicher als manch einer ihrer Kommilitonen.

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